Eigene Projekte

Eigene Kompositionen als Beispiele  für experimentelles Komponieren

Der Quintenzirkel als Kompositionsgrundlage, geht das? Na klar. So soll diese Seite ein wenig zum Basteln und Experimentieren mit Akkorden und vielleicht sogar als Kompositionshilfe anregen. Der Quintenzirkel ist, aus meiner Sicht, nicht nur eine rein theoretische Tabelle, sondern er kann auch zur Kreativität ermuntern einem sehr schönen Hobby nachzugehen. Anhand meiner eigenen Kompositionen möchte ich aufzeigen, wie relativ einfach man mit dem Quintenzirkel kreativ werden und Musik machen kann. Die Frage ist eigentlich “wie fange ich an?” Natürlich kann man eine Melodie schreiben und diese dann mit Begleitung und Akkorden ausschmücken. Ich bevorzuge einen anderen Weg. Alles was man dazu braucht ist ein halbwegs vernünftiger Sequenzer, Software- oder Hardware Synthesizer und – natürlich – den Quintenzirkel. Wer es weniger technisch mag und auch nicht unbedingt ein Freund der elektronischen Musik ist, kann das äquivalent mit jedem anderen Tasten- oder Saiteninstrument nachvollziehen.

Die neusten Stücke sind immer oben, nach unten wird es historischer 😉 Die untersten Stücke sind allesamt zunächst in den frühen 90ern auf einem Atari ST 1040, einem kleinen MIDI-Keyboard, dem Synthesizer Roland D 110, dem Quasimidi Quasar, der Chorusmaschine Roland VP 70 und dem Effektgerät Boss SE 50 entstanden. Als Sequenzer kam Cubase 1.0, eben für Atari zum Einsatz. In den darauffolgenden Jahren verbesserte sich das PC Equipment, die Cubase Versionen wechselten und dann kamen endlich die Instrumenten-Plugins für Cubase. Da eröffneten sich Welten… bis heute. Unter anderem möchte ich hier den Nexus 2 erwähnen. Die Stücke “Melancholie” und “Sonata – Remix 2018” wurden nahezu ausschließlich mit dem Nexus erstellt. Aber auch die Diva von U-he und die Soundbibliotheken “Lunaris” und “Olympus” sind ganz herausragende Instrumente. Mehr darüber im Tech Talk. Die Diva und Lunaris sind im Stück “Beyond The Mystery” sehr intensiv eingesetzt.

Die unterschiedlichen Farben der Player haben übrigens keine tiefere Bedeutung, sie dienen lediglich dem allgemeinen Frohsinn. 

Viel Spaß beim hören 🙂

Gregorian Harmony

Ein kleines, kurzes Stück. Hier wollte ich mal meine Chöre ausprobieren und hatte als Idee gregorianischen Gesang im Hinterkopf. Daraus ist zwar jetzt kein großes Arrangement geworden, aber eine kleine Melodie, die wie ich finde, zum Genre passt.

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Gregorian Harmony
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Beyond The Mystery

Der Titel ist beim Durchhören diverser mystischer Sounds entstanden. Jenseits des Mysteriums so mein Gedankengang. Viele neue Soundbibliotheken und neue Synthesizer sind im Spiel. So die “Diva” von U-he mit Luftrum Soundbibliotheken sowie das Pad-Instrument “Lunaris”, ebenfalls aus der dänischen Soundschmiede “Luftrum”, und (endlich) die Vollversion vom Lethal. Gespielt wird dieses Stück mit 90 bpm in Es-dur, eine für die Stimmung passende Tonart. Aufgenommen auf 17 Spuren mit 14 Effekten in den Kanalzügen. Insgesamt sind 7 Synthesizer und 2 Kontakt-Librarys “verarbeitet”.

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Beyond The Mystery
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Zeitreise

Dieses Stück ist mein bislang schnellstes mit 125 bpm. Gespielt auf 19 Spuren und erstmals mit Natursamples vom “Kontakt-Player”. Originale, echte eingesungene Chöre, eine Harfe, eine Pauke und eine Gitarre kommen zum “Einsatz”. Maturinstrumente und Klangsynthese – eine Gratwanderung. Aber, wie ich finde, gelungen. Warum Zeitreise? Hier mache ich einen Streifzug durch viele Instrumente die, rein historisch gesehen, unterschiedlichen Zeitepochen zuzuordnen sind. Abgesehen davon, lass ich das Stück fast so enden, wie es angefangen hat. Wie im richtigen Leben…

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Zeitreise
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Klangmaschiene

Dieses Stück ist nicht ganz so ernst zu nehmen. Ist es doch eine Homage an die Gruppe “Kraftwerk”. Gespielt mit dem Plugin “Synth-Werk”, was auch sonst?

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Klangmaschiene
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Sonata – Remix 2018

Im Original von ca. 1993, im November 2018 neu instrumentiert und geringfügig umarrangiert. Hier kommt der Nexus erstmals zur so richtig zur Geltung. Neben dem Nexus spielen hier noch der Halion (Sampler) und der Synthmaster von KV-Audio. Eine gelungene Mischung. Gespielt in A-Dur mit den beiden tragenden Akkorden Fism und Cism. 

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Sonata - Remix 2018
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Melancholie

Anfang 2017 habe ich dieses Stück angefangen, eigentlich aus einer recht melancholischen Laune heraus (daher auch der Name). Da sich in der Regel Launen auch verändern, obliegt dieses Stück deutlichen (gewollten) Schwankungen. Nun ja, es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich es fertig hatte.

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Melancholie
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Endless Time

Ein ruhiges Stück mit einer immer wiederkehrenden Akkordreihenfolge unterschiedlich interpretiert. Ideal zum Entspannen. Dies war in den frühen 90ern eines meiner ersten Stücke. Mittlerweile überarbeitet und vollkommen neu instrumentiert.

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Endless Time
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Meditiv

Der Titel dieses Stückes soll ein wenig an Meditation erinnern, ich mag solche Wortspielereien. Wie immer begann alles mit einer Akkordreihenfolge. Es ist komplett nur mit dem Roland D110 erstellt, wie alle nachfolgenden Stücke.

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Meditiv
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Sonata – Originalversion

Dieses Stück ist mein persönliches Lieblingslied. Die aller erste Akkordreihenfolge ist ca. 1993 auf dem Atari entstanden. Ich habe dieses Stück immer weiter “transportiert” über die Jahre hinweg. Weiter oben findest Du die aktuelle 2018er Version. Das Stück ist in der Tonart A-Dur gespielt und beinhaltet im Ursprung lediglich die beiden Akkorde  Fism und Cism, diese aber in verschiedenen Umkehrungen. Ja, Du liest richtig, das Stück besteht nur aus zwei Akkorden.

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Sonata
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Die nachfolgenden drei Stücke sind allesamt mit dem Roland D 110 gespielt und stammen aus meinen musikalischen Anfängen.

Magic Fields

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Magic Fields
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Nature Of Silence

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Nature Of Silence
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Silent Wave

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Silent Wave
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Kompositionen visualisieren

Und wie geht’s weiter? Nun, man könnte aus seinen Kompositionen kleine Videoclips erstellen. Hier sieht man eine kleine Spielerei, nämlich das Visualisieren der eigenen Kompositionen. Passend zur Musik die – aus meiner Sicht – richtigen Bilder unterlegt, runden das Gesamtwerk ab. Inwieweit das nun künstlerisch wertvoll ist oder nicht, das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sind solche “Arbeiten” ein sehr schönes Hobby.

“Sonata”

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Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 19. April 2019
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