Einführung in den Quintenzirkel

Mit dem Quintenzirkel beginnt das Grundverständnis der Harmonielehre. Anschaulich erklärt und mit vielen {tooltip}Hörbeispielen{end-text}Überall im Text wo Du diese kleinen findest, gibt’s was auf die Ohren. Und in der linken Navigation deutet dieses Symbol darauf hin.{end-tooltip} versehen, ist diese Webseite ideal geeignet für Schüler und (Hobby)Musiker. Aber auch “blutige Anfänger” finden hier leicht verständliche und rudimentäre Informationen über den Quintenzirkel sowie Grundbegriffe der Harmonielehre, die im direkten Zusammenhang mit dem Zirkel stehen. Somit wird die Arbeitsweise des Quintenzirkels verständlich dargestellt, um den Einstieg in die Harmonielehre zu erleichtern. Jeder Interessierte fängt einmal an und dabei möchte diese Seite gerne helfen.

Fangen wir an:

  1. FAQ-Schnelleinstieg – häufig gestellte Fragen
  2. Intervalle – Die Abstände der Noten
  3. Beschreibung & Funktionsweise –  Das “was” und “wie” des Quintenzirkels
  4. Aufbau & Schema – Wie ist der Quintenzirkel aufgebaut?

Intervalle

Die Abstände zwischen den Tönen, bzw. Noten, nennt man Intervalle. Die Beizeichnungen der Intervalle sind lateinischen Ursprungs und heißen “primus” für den ersten Ton, der zweite “secundus”, der dritte “tertius” und so weiter. Im Deutschen heißen diese Intervalle:

  • Prim
  • Sekunde
  • Terz
  • Quart
  • Quinte (aha!)
  • Sexte
  • Septime
  • Oktave

Also können wir sagen, daß es sich bei einer Quinte um einen gewissen Abstand zwischen den Noten handelt. Um diesen Abstand nun genauer zu definieren, bedarf es einer kleinen Tabelle, der sog. Intervalltabelle:

Intervall Bezeichnung Halbtöne
 c-c  Prim (rein) 0
 c-Db  Kleine Sekunde 1
 c-d  Große Sekunde 2
 c-d#  Übermäßige Sekunde 3
 c-Eb  Kleine Terz 3
 c-e  Große Terz 4
 c-f  Quarte 5
 c-f#  Übermäßige Quarte 6
 c-Gb  Verminderte Quinte 6
 c-g  Quinte (rein) 7
 c-g#  Übermäßige Quinte 8
 c-Ab  Kleine Sexte 8
 c-a  Große Sexte 9
 c-Bb  Kleine Septime 10
 c-b  Große Septime 11
 c-c  Oktave (rein) 12

Demnach ist also eine Quinte der Bereich von 7 Halbtönen. Auf unseren Quintenzirkel bezogen bedeutet dies:

Geht man von der Grundtonart C-dur (c-e-g) 1 Quinte, nämlich 7 Halbtöne, nach oben, gelangt man zu G-dur (g-h-d). Das heißt, im Quintenzirkel “hangelt” man sich immer nur 7 Halbtöne weiter oder zurück, um zur nächsten Harmonie der nächst höheren oder tieferen Tonart zu gelangen.

Wie man hier unschwer erkennen kann, liegen die übermäßige Sekunde mit der kleinen Terz sowie die übermäßige Quarte mit der verminderten Quinte und die übermäßige Quinte mit der kleinen Sexte auf den jeweis selben Tasten, nur die Notierung wird anders geschrieben. Hier kommen wir in das Kapitel der “Enharmonischen Verwechselung”. Doch dazu an dieser Stelle mehr.

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Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2018
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