Einführung in den Quintenzirkel

Leicht verständliche Erklärung mit vielen Hörbeispielen

Mit dem Quintenzirkel beginnt das Grundverständnis der Harmonielehre. Anschaulich erklärt und mit vielen Hörbeispielen versehen, ist diese Webseite ideal geeignet für Schüler und (Hobby)Musiker. Aber auch “blutige Anfänger” finden hier leicht verständliche und rudimentäre Informationen über den Quintenzirkel sowie Grundbegriffe der Harmonielehre, die im direkten Zusammenhang mit dem Zirkel stehen. Somit wird die Arbeitsweise des Quintenzirkels verständlich dargestellt, um den Einstieg in die Harmonielehre zu erleichtern. Jeder Interessierte fängt einmal an und dabei möchte diese Seite gerne helfen.

 Kreativ und inspirierend

Diese Seite möchte auch gleichzeitig als “Akkordinformation” dienen, wenn man mal beim Komponieren einen Akkord sucht oder zu einem Akkord die richtige Tonart. Hier werden die tonalen und musikalischen Zusammenhänge anschaulich verdeutlicht. Alle Akkordtabellen sind vertont, d.h. Du kannst die Akkorde auch hören, anstatt sie nur visuell wahrzunehmen. Damit wird die graue Theorie aufgelockert und vielleicht auch die Neugierde geweckt, mit Akkorden zu experimentieren und vielleicht sogar zu komponieren. So möchte diese Seite auch zur Kreativität und zum musikalischen Basteln mit dem Quintenzirkel ermuntern. Beispiele, wie so etwas gehen kann, findest Du an vielen Stellen dieser Seite.

 Den Spaß nicht aus den Augen verlieren

Eigentlich ist die Harmonielehre ja eine trockene und nicht weniger auch eine mathematische Angelegenheit. Es gibt aber auch sehr kreative Menschen die es verstehen, trotz aller Hürden, mit diesem Thema sehr gekonnt umzugehen. Auf der Facebook Seite von quintenzirkel.info triffst Du solche Menschen und wirst, so ganz nebenbei, über Aktualisierungen dieser Webseite informiert. Ich freue mich über ein “like” wie auch über einen Eintrag ins Gästebuch.

Viel Spaß beim Lesen und hören.


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Erstellt am 3. Juni 2016 - zuletzt aktualisiert am 25. April 2019 Ladezeit dieser Seite: 117 Abfragen in 2,284 Sekunden
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Akkordbildung-Hörbeispiele

Akkordbildung mit dem Quintenzirkel

Die folgenden Hörbeispiele sollen veranschaulichen, warum der Quintenzirkel eben genau so heißt. Der Quintenzirkel ist nicht nur in seiner Darstellung eine “runde Sache”, sondern auch inhaltlich. Anhand eines kleinen Beispieles möchte ich den tonalen Kreis verdeutlichen und somit die Logik, welche hinter dem Quintenzirkel steckt, näher bringen.

In unserem Beispiel hier beschränke ich mich auf die Tonart C-dur/A-moll. Dieses Beispiel soll hörbar die Stufenreihenfolge der Akkorde verdeutlichen. Wie auf dem Bild unten fängt man in einer beliebigen Tonart mit der ersten Stufe, der Tonika (Grundakkord), an. Nach der klassischen Reihenfolge der Harmonielehre geht es dann wie folgt weiter:

  • 2. Stufe (Moll-Subdominante)
  • 3. Stufe (Tonika-Gegenakkord)
  • 4. Stufe (Subdominante)
  • 5. Stufe (Dominant-Septime)
  • 6. Stufe (Paralleler-Mollakkord)

Auf die dazugehörenden Nebenakkorde der 5. Stufe habe ich hier aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken.

Notenbeispiel zur Akkordbildung
Akkord-Tonleiter

Die abgebildete Akkordreihenfolge “C-Dm-Em-F-G7-Am” kannst Du Dir im nachfolgenden Player einmal anhören. Weil es irgendwie schöner klingt, habe ich diese kleine Akkordreihenfolge mit 3 Synthesizerflächen und Bass instrumentiert.

Wenn Du die Akkorde hintereinander hörst wirst Du feststellen, daß es – streng nach dem Quintenzirkel – akustisch einen “Kreis” ergibt. Man kann ein Musikstück entweder wieder mit der Tonika enden lassen, oder aber mit der 6. Stufe, die einen “Tonika-Effekt” ergibt. Dieses “Schema” vollzieht sich innerhalb aller Tonarten und somit durch den kompletten Quintenzirkel.

Experimente mit Akkorden

Wenn man das oben erwähnte Schema einmal verstanden hat, regt der Quintenzirkel sehr zum Experimentieren an. Es können sich bereits durch das Austauschen und Umkehren von Akkorden interessante Harmonien entwickeln. Bleiben wir bei unserem Beispiel von eben und probieren nun einfach mal folgende (“verdehte”) Reihenfolge: “C-Em-Dm-G7-F-Am”:

So schön und einfach kann Musik sein!

In diesem Beispiel habe ich die Akkorde G7 und A-moll in einer “Umkehrung” gespielt. Das heißt, bei G7 habe ich die Note G von G4 auf G3 gesetzt und beim A-moll die Note E von E4 auf E3 gesetzt. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen, daß es beim Komponieren (fast) keine Grenzen gibt. Man kann die Akkorde nicht nur beliebig untereinander tauschen (erlaubt ist was gefällt), sondern man kann die Akkorde selber auch umkehren. Genauso können Sie einzelne Akkorde weglassen, keiner zwingt Dich, alle 6 Stufen in Deine Komposition mit einzubeziehen

Ich hoffe, ich habe mit dieser kleinen Bastelei Deinen Forschungsdrang geweckt. Wenn Du dieses “Experiment” vertiefen möchten, wirf doch mal einen Blick in die Rubrik Eigene Projekte  Dort erkläre ich, wie man aus solch einer Bastelei ein ganzes Stück komponieren kann.


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Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 24. April 2019
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Eigene Projekte

Herzlich willkommen in der Welt meiner Klänge

Meine eigenen Kompositionen sollen hier als Beispiele für experimentelles Komponieren dienen. Mit dieser Seite möchte ich Euch an meinem sehr schönen Hobby teilhaben lassen und zum Spielen mit Harmonien animieren.

Euer


Der Quintenzirkel als Kompositionsgrundlage, geht das? Na klar. So soll diese Seite ein wenig zum Basteln und Experimentieren mit Akkorden und vielleicht sogar als Kompositionshilfe anregen. Der Quintenzirkel ist, aus meiner Sicht, nicht nur eine rein theoretische Tabelle, sondern er kann auch zur Kreativität ermuntern einem sehr schönen Hobby nachzugehen. Anhand meiner eigenen Kompositionen möchte ich aufzeigen, wie relativ einfach man mit dem Quintenzirkel kreativ werden und Musik machen kann. Die Frage ist eigentlich “wie fange ich an?” Natürlich kann man eine Melodie schreiben und diese dann mit Begleitung und Akkorden ausschmücken. Ich bevorzuge einen anderen Weg. Meist fange ich mit einer harmonischen Akkordreihenfolge an und verbinde die Akkorde mit ein paar “Bindenoten”. Der Rest ist Fantasie und ein wenig Kreativität…

Die neusten Stücke sind immer oben, nach unten wird es historischer 😉 Die untersten Stücke sind allesamt zunächst in den frühen 90ern auf einem Atari ST 1040, einem kleinen MIDI-Keyboard, dem Synthesizer Roland D 110, dem Quasimidi Quasar, der Chorusmaschine Roland VP 70 und dem Effektgerät Boss SE 50 entstanden. Als Sequenzer kam Cubase 1.0, eben für Atari zum Einsatz. In den darauffolgenden Jahren verbesserte sich das PC Equipment, die Cubase Versionen wechselten und dann kamen endlich die Instrumenten-Plugins für Cubase. Da eröffneten sich Welten… bis heute. Mehr über die Plugins im Tech Talk.

Die unterschiedlichen Farben der Player haben übrigens keine tiefere Bedeutung, sie dienen lediglich dem allgemeinen Frohsinn. 

Viel Spaß beim hören 🙂

Magic Fields – Remix 2019

Juli 2019. Das Original ist fast ganz unten auf dieser Seite. Es wurde mal Zeit das Stück etwas umzuarrangieren und mit neuen Sounds zu versehen. Ein Teil der Melodie spielt ein Sample der Original Stratocaster. Auch kommen weitere Samples, wie Chöre, Streicher und Original Synthesizer der 80er Jahre vor. Die Synth-Sounds sind alle samt hybride Sounds, also ein Sample mit Klangsynthese.

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Magic Fields - Remix 2019
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Extendet Horizon

Mai 2019. Harmonien in C-dur mit einer Modulation nach F-dur und zurück. Allerdings so geschickt in einem Arpeggio versteckt, dass man es fast nicht wahr nimmt. Die tragende Melodie übernimmt der legendäre “Juno”, einer der Kultsynthesizer aus den 70er/80er Jahren. In diesem Stück habe ich bewusst die Klangsynthese in den Vordergrund gestellt und nicht mit Instrumentensamples gearbeitet. Ausnahme hier ist eben der Juno und die klagende Stimme einer mystischen Frau…

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Extendet Horizon
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Gregorian Harmony

April 2019. Ein kleines, kurzes Stück. Hier hatte ich als Idee gregorianischen Gesang im Hinterkopf. Daraus ist zwar jetzt kein großes Arrangement geworden, aber eine kleine Melodie, die wie ich finde, gut zum Titel passt.

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Gregorian Harmony
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Beyond The Mystery

März/April 2019. Der Titel ist beim Durchhören diverser mystischer Sounds entstanden. Jenseits des Mysteriums so mein Gedankengang. Gespielt wird dieses Stück mit 90 bpm in Es-dur, eine für die Stimmung passende Tonart.

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Beyond The Mystery
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Zeitreise

Januar 2019. Dieses Stück ist mein bislang schnellstes Stück mit 125 bpm. Warum Zeitreise? Hier mache ich einen Streifzug durch viele Instrumente die, rein historisch gesehen, unterschiedlichen Zeitepochen zuzuordnen sind. Abgesehen davon, lass ich das Stück fast so enden, wie es angefangen hat. Wie im richtigen Leben…

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Zeitreise
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Klangmaschiene

11/12 2018. Dieses Stück ist nicht ganz so ernst zu nehmen. Ist es doch eine Homage an die Gruppe “Kraftwerk”. Gespielt mit dem Plugin “Synth-Werk”, was auch sonst?

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Klangmaschiene
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Sonata – Remix 2018

Im Original von ca. 1993, im November 2018 neu instrumentiert und geringfügig umarrangiert. Gespielt in A-Dur mit den beiden tragenden Akkorden Fism und Cism. 

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Sonata - Remix 2018
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Melancholie

Anfang 2017 habe ich dieses Stück angefangen, eigentlich aus einer recht melancholischen Laune heraus (daher auch der Name). Da sich in der Regel Launen auch verändern, obliegt dieses Stück deutlichen (gewollten) Schwankungen. Nun ja, es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich es fertig hatte.

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Melancholie
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Endless Time

2016/2017. Ein ruhiges Stück mit einer immer wiederkehrenden Akkordreihenfolge unterschiedlich interpretiert. Ideal zum Entspannen. Dies war in den frühen 90ern eines meiner ersten Stücke. Mittlerweile überarbeitet und vollkommen neu instrumentiert.

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Endless Time
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Die nachfolgenden Stücke sind alle aus meinen Anfängen. So etwa 1988 bis 2002.

So sind diese Stücke auch recht schlecht bis gar nicht abgemischt, bzw. gemastert. Die Sounds sind zwar in der Lautstärke angepasst und im Stereofeld platziert, aber es fehlt der Einsatz von Equalizern, Kompressoren, Limitern, Tubes etc. Viele Erkenntnisse kommen eben erst Jahre später. Vielleicht arbeite ich das mal nach, aber das ist ein enormer Zeitaufwand…

Meditiv

Der Titel dieses Stückes soll ein wenig an Meditation erinnern, ich mag solche Wortspielereien. Wie immer begann alles mit einer Akkordreihenfolge.

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Meditiv
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Sonata – Originalversion

Dieses Stück ist mein persönliches Lieblingslied. Die aller erste Akkordreihenfolge ist ca. 1993 auf dem Atari entstanden. Ich habe dieses Stück immer weiter “transportiert” über die Jahre hinweg. Weiter oben findest Du die aktuelle 2018er Version. Das Stück ist in der Tonart A-Dur gespielt und beinhaltet im Ursprung lediglich die beiden Akkorde  Fism und Cism, diese aber in verschiedenen Umkehrungen. Ja, Du liest richtig, das Stück besteht nur aus zwei Akkorden.

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Sonata
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Magic Fields

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Magic Fields
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Nature Of Silence

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Nature Of Silence
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Silent Wave

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Silent Wave
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Kompositionen visualisieren

Und wie geht’s weiter? Nun, man könnte aus seinen Kompositionen kleine Videoclips erstellen. Hier sieht man eine kleine Spielerei, nämlich das Visualisieren der eigenen Kompositionen. Passend zur Musik die – aus meiner Sicht – richtigen Bilder unterlegt, runden das Gesamtwerk ab. Inwieweit das nun künstlerisch wertvoll ist oder nicht, das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sind solche “Arbeiten” ein sehr schönes Hobby.

“Sonata”

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Erstellt am - zuletzt aktualisiert am 14. Juli 2019
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