Harmonisch komponieren Die Erklärung des Quintenzirkels für Tasteninstrumente

Der Quintenzirkel – eine runde Sache

Der Quintenzirkel leicht gemacht

Mit dem Quintenzirkel beginnt das Grundverständnis der Harmonielehre. Anschaulich erklärt und mit vielen HörbeispielenÜberall im Text wo Sie dieses 🎧 Symbol finden, gibt’s was auf die Ohren. versehen, ist diese Webseite ideal geeignet für Schüler und (Hobby)Musiker. Hier finden Sie leicht verständliche, rudimentäre Informationen über den Quintenzirkel sowie Grundbegriffe der Harmonielehre, die im direkten Zusammenhang mit dem Zirkel stehen. Somit wird die Arbeitsweise des Quintenzirkels verständlich dargestellt, um den Einstieg in die Harmonielehre zu erleichtern.

Kreativ und inspirierend

Diese Seite möchte auch gleichzeitig als „Akkordinformation“ dienen, wenn man mal beim Komponieren einen Akkord sucht oder zu einem Akkord die richtige Tonart. Hier werden die tonalen und musikalischen Zusammenhänge anschaulich verdeutlicht. Alle Akkordtabellen sind vertont, d.h. Sie können die Akkorde auch hören, anstatt sie nur visuell wahrzunehmen. Damit wird die graue Theorie aufgelockert und vielleicht auch die Neugierde geweckt, mit Akkorden zu experimentieren. So möchte diese Seite auch zur Kreativität und zum musikalischen Basteln mit dem Quintenzirkel ermuntern. Beispiele, wie so etwas gehen kann, finden Sie an vielen Stellen dieser Seite.

Den Spaß nicht aus den Augen verlieren

Eigentlich ist die Harmonielehre ja eine trockene und nicht weniger auch eine mathematische Angelegenheit. Es gibt aber auch sehr kreative Menschen die es verstehen, trotz aller Hürden, mit diesem Thema sehr gekonnt umzugehen. Auf der Facebook Seite von quintenzirkel.info treffen Sie solche Menschen und werden, so ganz nebenbei, über Aktualisierungen dieser Webseite informiert. Ich freue mich über ein „like“.

Eine kleine Bitte

Dankender HandschlagAuf Quintenzirkel.info werden unter der Rubrik „Literatur & Shop“ verschiedene Bücher passend zum Thema sowie auch der Quintenzirkel selbst über ein Amazon-Partner Programm angeboten. Ebenso können Sie den Quintenzirkel über die rechte Seitenleiste beziehen. Sie bekommen diese Angebote jedoch nur dann angezeigt, wenn Sie einen eventuell vorhandenen Ad-Blocker auf Quintenzirkel.info deaktivieren. Andere oder versteckte „Werbung“ sind auf dieser Webseite nicht vorhanden. Herzlichen Dank dafür im Voraus.

Und nun viel Spaß beim Lesen und hören.

3.50

Eigene Projekte Eigene Kompositionen als Beispiele für harmonisches Komponieren

Kreatives und experimentelles Komponieren

Eigene Projekte als Beispiele 🎧

Der Quintenzirkel als Kompositionsgrundlage, geht das? Na klar. So soll diese Seite ein wenig zum Basteln und Experimentieren mit Akkorden und vielleicht sogar als Kompositionshilfe anregen. Der Quintenzirkel ist, aus meiner Sicht, nicht nur eine rein theoretische Tabelle, sondern er kann auch zur Kreativität ermuntern einem sehr schönen Hobby nachzugehen. Anhand meiner eigenen Kompositionen möchte ich aufzeigen, wie relativ einfach man mit dem Quintenzirkel kreativ werden und Musik machen kann. Die Frage ist eigentlich „wie fange ich an?“ Natürlich kann man eine Melodie schreiben und diese dann mit Begleitung und Akkorden ausschmücken. Ich bevorzuge einen anderen Weg. Alles was man dazu braucht ist ein halbwegs vernünftiger Sequenzer, Software- oder Hardware Synthesizer und – natürlich – den Quintenzirkel. Wer es weniger technisch mag und auch nicht unbedingt ein Freund der elektronischen Musik ist, kann das äquivalent mit jedem anderen (Tasten)Instrument nachvollziehen.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich gerne meine Kompositionen im unten angezeigten Player anhören. Grundlage und „Ideenlieferant“ dieser Stücke war immer der Quintenzirkel. Die Frage, wie man (s)eine Komposition aufbaut, ist sehr individuell und jeder Musiker macht das anders. Ich fange grundsätzlich mit einer Akkordreihenfolge an und schmücke diese dann aus. Die Melodien ergeben sich dann sozusagen fast von selbst.

Einige meiner Beispielkompositionen ?

Wie schon im Kapitel Hörbeispiele beschrieben, habe ich eine einfache Akkordanordnung des Quintenzirkels umgekehrt, bzw. gemischt. Die Übergänge der Akkorde könnte man z.B. mit einer Pianobegleitung über einen Halbton „einleiten“ und im nachfolgendem Akkord eben genau diese Einleitung über einen Halbton wieder „ausklingen“ lassen. Und ich denke mal, dass es so gelingt, aus solch einer Konstellation ein harmonisches Stück zu erschaffen. Im Stück „Sonata“ habe ich diese Technik erstmals angewendet. Nur habe ich die Akkordwechsel nicht über einen Halbton, sondern über einen ganzen Ton „kaschiert“. Im Prinzip sind alle meine Stücke so aufgebaut. Teilweise ergeben sich so, vollkommen zufällig, interessante Melodien. Es macht unglaublich viel Spaß ein Arrangement aus Harmonien zusammenzusetzen und eine Melodie quasi drumherum zu bauen. Ich finde das ist eine der vielfältigen Möglichkeiten, die der Quintenzirkel bietet.

Kompositionen visualisieren

Und wie geht’s weiter? Nun, man könnte aus seinen Kompositionen kleine Videoclips erstellen. Hier sehen Sie eine kleine Spielerei, nämlich das Visualisieren der eigenen Kompositionen. Passend zur Musik die – aus meiner Sicht – richtigen Bilder unterlegt, runden das Gesamtwerk ab. Inwieweit das nun künstlerisch wertvoll ist oder nicht, das ist Geschmacksache. Auf jeden Fall sind solche „Arbeiten“ ein sehr schönes Hobby.

Nachfolgende Videos sind sehr groß, dadurch entstehen längere Ladezeiten.

–Videos zur Zeit inaktiv. Kommen in Kürze wieder —


Buchempfehlung zum Thema

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Hörbeispiele Der Quintenzirkel ist ein tonaler Kreis

Akkordbildung mit dem Quintenzirkel

Hörbeispiele der Akkordbildung 🎧

Die folgenden Hörbeispiele sollen veranschaulichen, warum der Quintenzirkel eben genau so heißt. Der Quintenzirkel ist nicht nur in seiner Darstellung eine „runde Sache“, sondern auch inhaltlich. Anhand eines kleinen Beispieles möchte ich den tonalen Kreis verdeutlichen und somit die Logik, welche hinter dem Quintenzirkel steckt, näher bringen.

In unserem Beispiel hier beschränke ich mich auf die Tonart C-dur/A-moll. Dieses Beispiel soll hörbar die Stufenreihenfolge der Akkorde verdeutlichen. Wie auf dem Bild unten fängt man in einer beliebigen Tonart mit der ersten Stufe, der Tonika (Grundakkord), an. Nach der klassischen Reihenfolge der Harmonielehre geht es dann wie folgt weiter:

  • 2. Stufe (Moll-Subdominante)
  • 3. Stufe (Tonika-Gegenakkord)
  • 4. Stufe (Subdominante)
  • 5. Stufe (Dominant-Septime)
  • 6. Stufe (Paralleler-Mollakkord)

Auf die dazugehörenden Nebenakkorde der 5. Stufe habe ich hier aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken.

Notenbeispiel zur Akkordbildung
Akkord-Tonleiter

Die abgebildete Akkordreihenfolge C-Dm-Em-F-G7-Am können Sie sich im nachfolgenden Player einmal anhören. Weil es irgendwie schöner klingt, habe ich diese kleine Akkordreihenfolge mit 3 Synthesizerflächen und Bass instrumentiert.

Wenn Sie die Akkorde hintereinander hören werden Sie feststellen, daß es – streng nach dem Quintenzirkel – akustisch einen „Kreis“ ergibt. Man kann ein Musikstück entweder wieder mit der Tonika enden lassen, oder aber mit der 6. Stufe, die einen „Tonika-Effekt“ ergibt. Dieses „Schema“ vollzieht sich nicht nur innerhalb der einzelnen Tonarten, sondern durch den kompletten Quintenzirkel. Theoretisch können Sie so den Quintenzirkel durchspielen und werden feststellen, wenn Sie am Ende angelangt sind, sich der gleiche Effekt ergibt, wie innerhalb der einzelnen Tonarten.

Experimente mit Akkorden

Wenn man das oben erwähnte Schema einmal verstanden hat, regt der Quintenzirkel sehr zum Experimentieren an. Es können sich bereits durch das Austauschen und Umkehren von Akkorden interessante Harmonien entwickeln. Bleiben wir bei unserem Beispiel von eben und probieren nun einfach mal folgende („verdehte“) Reihenfolge: C-Em-Dm-G7-F-Am und hören Sie sich das Ergebnis an:

So schön und einfach kann Musik sein!

In diesem Beispiel habe ich die Akkorde G7 und A-moll in einer „Umkehrung“ gespielt. Das heißt, bei G7 habe ich die Note G von G4 auf G3 gesetzt und beim A-moll die Note E von E4 auf E3 gesetzt. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen, daß es beim Komponieren (fast) keine Grenzen gibt. Man kann die Akkorde nicht nur beliebig untereinander tauschen (erlaubt ist was gefällt), sondern man kann die Akkorde selber auch umkehren. Genauso können Sie einzelne Akkorde weglassen, keiner zwingt Sie, alle 6 Stufen in Ihre Komposition mit einzubeziehen

Ich hoffe, ich habe mit dieser kleinen Bastelei Ihren Forschungsdrang geweckt. Wenn Sie dieses „Experiment“ vertiefen möchten, werfen Sie doch mal einen Blick in die Rubrik Eigene Projekte  Dort erkläre ich, wie man aus solch einer Bastelei ein ganzes Stück komponieren kann.

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