Videothek

Kreativ sein mit den eigenen Kompositionen. Ich möchte hier zeigen, wie es nach dem Komponieren weiter gehen kann. Man kann z.B. kleine Musikclips erstellen und diese vertonen oder bei selbst gedrehten Videos musikalisch für die passende Stimmung sorgen. Alles steht unter der Überschrift “Hobby” und soll letztlich Spaß machen.


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Terzenschichtung

Akkordbildung mit dem Quintenzirkel

akkordschlange01

Die arme Schlange. Sie wird sicher nie einen Akkord greifen, egal wieviel Mühe sich die Klavierlehrerin auch gibt. Für alle anderen gilt: Die Terzenschichtung ist nichts anderes, als das „Übereinanderschichten” von Terzen, also das Bilden von Akkorden, sprich Dreiklängen, womit die Schlange im Bild oben sicher ihre Schwierigkeiten haben dürfte. Diese drei Töne nun, müssen im Terzenabstand zueinander liegen. Was eine Terz ist, erklärt die Intervalltabelle .

Durch Kombinationen der großen und kleinen Terzen entstehen verschiedene Arten von Dreiklängen. Wir unterscheiden den Dur-Dreiklang, den Moll-Dreiklang, den verminderten Dreiklang und den übermäßigen Dreiklang.

Der Dur-Akkord 

Zunächst nehmen wir einem Grundton, in unserem Beispiel ein “C”. Da wir in unserem Beispiel im Terzenabstand arbeiten, setzen wir eine große Terz drauf, nämlich das “E”. Geht man nun im gleichen Tonabstand weiter, gelangt man zum dritten Ton, der Quint (ausgehend vom Grundton). Demnach besteht ein Dur-Dreiklang aus seinem Grundton, der großen Terz und der Quint. Auf der Klavietastatur sieht das dann so aus: Der Ton “C” ist unser Grundton, eine Terz weiter gelangt man zum “E” und da man, zumindest in diesem Beispiel, immer einen ganzen Ton als Abstand läßt (man spielt also jeden zweiten Ton), gelangt man schließlich zur Quint, dem “G”. Fertig ist unser Akkord, nämlich C-dur.

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C-Dur Akkord


Und so hört sich das an:

Der Moll-Akkord 

Hier sehen wir uns das Beispiel des Akkordes C-moll an. Dieser besteht wieder aus seinem Grundton (C). Dann gehen wir aber nicht eine große Terz nach “oben”, sondern nur eine kleine Terz (ein einhalb Töne vom Grundton), nämlich nach Eb. Die Quint bleibt in diesem Fall erhalten. Der Moll-Akkord besteht also aus seinem Grundton, einer kleinen Terz und der Quint. Vereinfacht gesagt: Aus dem 1., 3. und 5. Ton einer Tonleiter bildet sich ein Akkord, je nach Tonart in Dur oder Moll.

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akkord2


Und so hört sich das an:

Der verminderte und übermäßige Akkord

Bleiben wir bei C-moll. Hier wird es jetzt ein wenig schwieriger. Ausgehend von unserem Grundton (C) gehen wir jetzt zwei kleine Terzen nach oben. Das heißt die Quint (der dritte Ton im Akkord) wird nun um einen Halbton erniedrigt und heißt daher auch verminderte Quint. Der Umkehrschluß dessen ist die übermäßige Quint, der nicht ein “b”, sondern ein Kreuz vorangestellt wird und damit um einen Halbton erhöht wird. Das Beispiel macht es deutlich:

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akkord3
C-moll vermindert C-moll übermäßig

Zum Vergleich: So hört sich der C-moll Akkord “normal” an:

Wie das Beispiel zeigt, können Akkorde vermindert oder übermäßig gespielt werden. Verändert wird in diesem Beispiel die dritte Note (große Terz) entweder durch ein “b” oder ein”#”.

Spätestens hier sollte man einen Blick auf den Quintenzirkel werfen, denn Du wirst feststellen, daß es immer darauf ankommt in welcher Tonart Du Dich befindest. Das Beispiel ganz oben ist recht einfach, da es in der Tonart C-dur keine Vorzeichen gibt. Bei C-moll sieht das schon etwas anders aus, da hier ein es bzw. dis gespielt wird.


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Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 24. April 2019
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Der Quintenzirkel

Einführung

Die Beschreibung und der Aufbau des Quintenzirkels mit vielen Hörbeispielen und einfachen Erklärungen. Ideal geeignet für Anfänger in einem schwierigen Thema der Harmonielehre.

Die Harmonien

Angefangen bei der Modulation und ihrer Stolperfalle, findest Du hier alle Akkorde des Quintenzirkels mit den dazu gehörenden Hörbeispielen und die Besonderheit der Enharmonischen Verwechslung.

Akkordbildung

Hier geht es um Akkorde und deren Bildung. Ebenfalls mit vielen praxisnahen Hörbeispielen.

Theorie & Praxis

Manchmal ist es schwierig die Theorie richtig anzuwenden. Grundfragen von Harmonie und Disharmonie werden hier praxisnah beschrieben. Anhand eigener Kompositionen möchte ich zeigen, wie der Quintenzirkel als Vorlage zum Komponieren dienen kann.

Wie es nach dem Erstellen eigener Melodien weiter gehen könnte

Ist die Arbeit mit dem fertigen Stück erledigt? Sicher nicht. Ein kleines Beispiel, wie es weiter gehen kann, um einem schönen Hobby nach zu gehen.

Weiterführende Literatur

Hilfreiche Bücher rund um’s Thema. Vom thematischen Einstieg, über das Komponieren bis hin zu entsprechender Software, findest Du hier viele kleine Helferlein.

Tipps & internes

Kleine Abhandlung meiner benutzten Software und Plugins, sowie meine eigene Musikgeschichte. Auch gibt es hier einen interessanten Einblick in die Webseite selbst und wer möchte kann gerne ins Gästebuch schreiben oder den Newsletter abonnieren.


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