Videothek

Kreativ sein mit den eigenen Kompositionen. Ich möchte hier zeigen, wie es nach dem Komponieren weiter gehen kann. Man kann z.B. kleine Musikclips erstellen und diese vertonen oder bei selbst gedrehten Videos musikalisch für die passende Stimmung sorgen. Alles steht unter der Überschrift “Hobby” und soll letztlich Spaß machen.


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Sounds & Plugins

Hier nun ein kurzer Überblick meiner favorisierten Hersteller von Sounds, Samples und Plugins. Meinen eigenen Soundpool beziehe ich von diesen Firmen und möchte hier ein kleines persönliches Statement abgeben. Grundsätzlich sollte man nur bei den Herstellern direkt kaufen. Denn Professionalität und hochwertige Qualität bietet keiner kostenlos an. Ein Klavier-Sample was mit 14 Studiomikrofonen gesampelt wurde klingt eben besser, als mit nur 1 Mikrofon abgesampelt. Auch die technische Weiterverarbeitung der Samples (Stichwort: Hybridsounds) ist sehr aufwendig und bedarf eines hohen Fachwissens. Es ist eben eine sehr persönliche Sache, was man für Ansprüche hat.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, bei den Herstellern direkt zu kaufen: Es gibt sog. Sound-Discounter, die teilweise die Plugins (o.ä.) sogar billiger anbieten als die Hersteller selbst. Schon etwas kurios. Das was dort angeboten wird, ist zwar in Teilen brauchbar, aber wenn der Fall einer Reklamation eintritt, verweist der Discounter eh auf den Hersteller, weil es sich i.d.R. um sog. Affiliatprogramme handelt. Die Hersteller hingegen versuchen ihre Kunden zu halten und bieten einen guten Service und Support.

Die Reihenfolge der nachfolgenden Aufzählungen ist zufällig und stellt keine Wertung dar.

Lieferant hochwertiger Studioplugins. Von Eventide habe ich das Hall Plugin “Blackhole” erworben. Ein Reverb, das Seinesgleichen sucht. Extrem saubere Hallfahnen und viele weitere Einstellungen machen dieses Reverb zu etwas ganz Besonderem.
Einer meiner Lieblingslieferanten für Strings, dark Ambientica und sphärische Klänge. Basierend auf Soundsynthese und Samples entstehen hier sog. hybride Sounds, die extrem authentisch klingen. Aber auch metallische Sounds und ein Harmonizer (Obelisk) sind hier zu finden. Voraussetzung ist die Vollversion des Kontakt-Samplers.
Hier sind sehr professionelle und hochwertige Synthesizer und Effekt-Plugins zu finden. Ich selbst benutze die “Diva” mit vielen Erweiterungssets, auch von sog. Drittanbietern. Das macht U-he ja so interessant. Es gibt viele Soundschmieden, welche für die U-he Produktserien Sounds programmieren (Third Party Soundsets). Insgesamt möchte ich das Sounderlebnis der U-he Produkte als absolut herausragend bezeichnen.
Die Synthmaster sind wirklich sehr gut klingende Synthies zu einem erschwinglichen Preis. Sie sind sozusagen (preislich) die Einsteigermodelle in die artenreiche Vielfalt der professionellen, virtuellen Instrumente. Meine must-have Empfehlung. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nur spitze. Wer es synthetisch mag ist hier genau richtig. Brilliante Sounds, geniale Arpeggien, Pads, Leads und sehr viel mehr in bester Qualität. Auch hier gibt es über die Herstellerwebseite jede Menge hochwertige Erweiterungen zu moderaten Preisen.
Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Da ich seit ca. 1990 mit Cubase arbeite und ich es gut kenne, gibt es für mich keine Alternative. Der Markt der DAW’s ist groß und hier muss jeder seine eigene Präferenz finden. Ich persönlich finde es schön, dass man im Cubase direkt die Möglichkeit hat, mit Noten als MIDI-Events zu arbeiten. Steinberg bietet aber noch sehr viel mehr als nur Cubase…
Sehr umfangreicher Pool an Kontakt-Bibliotheken. Von akustischen und teilweise sehr seltenen Instrumenten (z.B eine Guzheng) bis hin zu einer Dark-Ambientica Bibliothek, welcher Originalsamples aus dem Fieldrecording zugrunde liegen (Haunted Spaces). Absolut authentische und kristallklare Sounds. Top Qualität.
Der “Nexus” der kanadischen Firma reFX (sprich: Rifäx) brilliert durch einen exzellenten Klang und ist über die Webseite des Herstellers für nahezu alle Musikgenres erweiterbar. Lt. der Herstellerwebseite benutzen den Nexus u.a. David Guetta und Jean-Michel Jarre. Ich denke, diese Namen sprechen für die Qualität dieses Instrumentes. Ich persönlich mag ein Mix aus naturidentischen, natürlichen und rein synthetischen Instrumenten. Hier deckt der Nexus ein sehr großes Spektrum ab. Die Sounds klingen allesamt einfach nur wahnsinnig gut. Ich persönlich finde ihn nur etwas zu “hall-lastig”.
NI ist aus meiner Sicht einer der größten und professionellsten Anbieter von Kontakt- und Samplebibliotheken gehobener Ansprüche. Alleine schon der Kontakt-Sampler wird in Sachen Soundsampling als Industriestandard angesehen. Hervorragende Soundqualität und leichte Handhabung. Auch die Verweise auf sog. Third-Party Anbieter sind interessant. So arbeitet NI unter anderem mit Soundiron zusammen (Beschreibung weiter unten). Aber auch Hardware ist hier zu finden. Alles in allem: Erstklassige Produkte in herausragender Qualität.
Luftrum ist eine Soundschmiede aus Dänemark und u.a. Hersteller des Kontakt-Instrumentes Lunaris (auch für Kontakt-Player geeignet). Gigantische Pads wie sie Jean-Michel Jarre nicht hätte besser machen können. Die Klangqualität dieses Instruments möchte ich als atemberaubend bezeichnen. Jedes Pad setzt sich aus 4 einzelnen Sounds (Layern) zusammen, welche man alle individuell verändern kann. Oder man drückt einfach den “Random”-Knopf und erzeugt so in Sekundenschnelle eigene großartige Sounds. Mit diesem Instrument kann man sich stundenlang beschäftigen und sehr viel Freude haben. Luftrum bietet aber auch noch Soundsets für U-he’s Diva und noch einige andere Synthesizer an. Sehr empfehlenswert.
Soundiron ist einer der größten Anbieter hochwertiger und sehr professioneller Kontakt-Bibliotheken. Hier gibt es nahezu nichts, was es nicht gibt. Von vokalen Bibliotheken über cinematische, FX, atmosphärische bis hin zu sehr seltenen Iron Packs (Perkussion). Soundiron steht in Zusammenarbeit mit Native Instruments. Daher sind hier sehr oft interessante und somit erschwingliche Sets zu finden und das zu wirklich moderaten Preisen (auf Angebote achten).
Ein ebenfalls interessantes und qualitativ sehr hochwertiges Instrument ist Lethal aus dem gleichnamigen Californischem Hause. Lethal wird gerne mit dem Nexus verglichen. Wobei, meine ganz persönliche Meinung, Lethal sich eher für die Dance und Elektronikszene eignet und der Nexus doch ein weitaus größeres Spektrum abdeckt. Was der Nexus, aus meiner Sicht, zu viel hat (Hall ohne Ende) hat der Lethal zu wenig. Hier muss man immer ein wenig am Schräubchen nachdrehen. Auch für den Lethal gibt es viele Erweiterungen. Erwähnenswert ist hier die enorme Vielfalt an Plucks und Stabs, was für eine rhythmische Begleitung äußerst interessant ist. Für einen coolen Dance-Track ist er nicht weg zu denken.
Impact Soundworks ist von der Qualität vergleichbar mit Soundiron. Hier findet man sehr hochwertige Samples von z.B. E-Gitarren. Ich selbst benutze Shreddage 3, ein Sample einer Stratocaster. Aber auch Bässe, akustische Gitarren, Perkussion, orchestrale Sets und Synthesizer sind hier zu finden. Ein sehr großes und sehr umfangreiches Angebot erstklassiger Instrumente.
Der Schwerpunkt hier liegt bei orchestralen Plugins wie Streicher, Bläser, Woodwinds und klassischer Perkussion. Zum Erzeugen klassischer Musik, oder in meinem Fall Bestandteile davon, ist dies aus meiner Sicht, eine der besten Adressen. Absolut authentisch und kristallklare Sounds.
Aiyn Zahev ist ein Sounddesigner, der für verschiedene Synthesizer Sounds kreiert. So z.B. für KV331 Audio (Synthmaster) und U-he (Diva). Die Sounds sind allesamt einfach nur sagenhaft. Ich benutze ein Soundset von ihm als Erweiterung für die Diva. Sensationelle Qualität. Wer seinen Synthesizern einen neuen Sound spendieren will, ist hier richtig.
Audiomodern ist ein Anbieter sowohl von Softwareplugins als auch samplebasierende Soundplugins für den kleinen Geldbeutel. Trotzdem bleibt aber die Qualität nicht auf der Strecke. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier wirklich optimal. Bei den Sounds möchte ich “Path” hervorheben. Path ist ein Kontakt-Instrument aus dem Bereich Electronica und Ambient. Mysteriöse Sounds für mystische Stimmungen. Ich persönlich mag dieses Instrument sehr. Es könnten zwar ein paar Patches mehr dabei sein, aber dafür bekommt man dieses Instrument für relativ kleines Geld. Und die Qualität stimmt. Auch in Sachen Akkordgenerator und Samplepacks ist diese Webseite mehr als nur einen Blick wert.

Weitere nützliche Tipps zum Schluss

Bei den Kontakt Samplebibliotheken ist darauf zu achten, ob diese für den Sampler oder für den Sampleplayer geeignet sind. Namhafte Hersteller weisen darauf explizit hin.


Herstellerlink für den Player

Herstellerlink für den Sampler

Den Sample-Player gibt es kostenlos, dafür sind die Bibliotheken teurer. Die Bibliotheken für den Sampler sind erheblich preiswerter, dafür kostet der Sampler wiederum auch einiges. Die Auswahl für den Sampler ist dafür aber auch erheblich größer.

Oft wird bei den Plugins nicht darauf hingewiesen, ob es sich um ein 32 bit oder 64 bit Plugin handelt. Viele moderne DAW’S verarbeiten nur noch 64 bit Plugins, dies solltest Du unbedingt beachten.

Grundsätzlich sollte man auch nicht sofort kaufen, sondern den Markt im Auge behalten. Durch entsprechende Angebote kann man sehr viel Geld sparen, teilweise sind die beworbenen Produkte bis zu 80% reduziert. Soundiron hat vor kurzem ein komplettes Vocal-Bundle für einen Bruchteil des Normalpreises raus gehauen. Ganz ähnlich war es bei Lethal und bei Native Instruments. So kam ich z.B. zum Kontakt-Sampler (nicht Player) für weniger als die Hälfte des Normalpreises. Abwarten wird hier belohnt…

Also wenn Du hier angekommen bist, hast Du schon mal einen guten Einstieg in diese Materie. Ich hoffe, ich konnte etwas helfen sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

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Erstellt am 2. Januar 2020 - zuletzt aktualisiert am 9. Januar 2020

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Der Quintenzirkel für Tasteninstrumente und Gitarre

Harmonielehre einfach erklärt

Skalen, Akkorde und Arpeggios

Harmonielehre und Akkordaufbau

Intervalle und Harmonien

Komponieren und arrangieren

Software (Cubase) zum Arrangieren und Komponieren

Nun wünsche ich viel Spaß beim musizieren und experimentieren. 🙂

Harmonien & Disharmonien

Der Aufbau von Musik und Begleitung 

In diesem kleinen Kapitel möchte ich auf eine Frage antworten, die ich schon oft gehört habe: “Welche Bassnoten muss ich in diesem oder jenen Akkord spielen?” oder “wie komponiere ich ein Stück für mehrere Instrumente?” oder “warum hört sich das so schräg an?” Ich möchte hier aufzeigen, welche begleitende Noten innerhalb eines Akkordes passen und welche nicht.

Hier eignet sich ein kleines Beispiel. Nehmen wir eine Akkordreihenfolge, z.B. Am, Dm und C in der Tonart C-dur. Das sieht wie folgt aus, zum Vergrößern der Bilder bitte drauf klicken:

Jetzt setzen wir eine Bassbegleitung dazu. Damit es deutlicher hörbar wird, habe ich zwei Durchläufe, also 6 Takte gespielt:

Hier ist folgendes klar erkennbar: Der Bass im A-moll Akkord spielt in der Hauptsache das A, im D-moll Akkord das D und im C-dur Akkord das C. Das bedeutet, dass der Grundton eines jeden Akkordes auch gleichzeitig der Ton ist, den der Bass in unserem Beispiel spielt. Man spricht dann von dem sog. Grund-u. Wechselbass, was man häufig in der Tanzmusik oder bei Schlagern sehr ausgeprägt findet. Im Quintenzirkel kann man überigens genau das ablesen. So wird der Bass beispielsweise im C-dur Akkord abwechselnd auf C und A gespielt. Anders ausgedrückt vollzieht man hier einen Wechsel vom Grundton zur Quinte und wieder zurück. Das hört sich dann so an:

Andere Begleitinstrumente, wie z.B. eine Klavierbegleitung, sollten sich ebenfalls der Noten bedienen, die in den jeweiligen Akkorden hauptsächlich vorkommen. Beispiel mit Bass und Begleitung:

Das hört sich doch schon mal ganz harmonisch an. Wahrscheinlich gibt es aber hier mehr Ausnahmen als Regeln, da sehr viel mit der künstlerischen Freiheit begründet wird, ähnlich wie in der Malerei. Eine Ausnahme diesen “steifen” Rahmen zu sprengen, wäre z.B. ein Arpeggio in dem man absichtlich andere, nicht in der Tonart vorkommende, Noten spielt, um ganz bewusst bestimmte Stimmungen zu erzeugen. Hier sollte man allerdings etwas Vorsicht walten lassen, damit es nicht zu Disharmonien kommt. Man kann auch in einer Begleitung einen Akkordwechsel von A-moll auf D-moll z.B. über ein G laufen lassen. Das hört sich deswegen richtig gut an, weil diese “Disharmonie” nur extrem kurz hörbar ist und somit eine interessante Stimmung erzeugt. Würde man das G länger im D-moll Akkord spielen, wäre das nicht so toll. In der klassischen Musik beispielsweise findet man sogar Noten, die unmittelbar nebeneinander liegen und zusammen gespielt werden, aber eben nur extrem kurz.

Wichtig:

Dieses kleine Beispiel soll lediglich den Aufbau der Harmonien und deren Begleitung darstellen, so wie es “stur” der Harmonielehre gerecht wird. Ein professioneller Bassist oder ein Jazzpianist werden sich hier sicher die Haare raufen, weil sie eben ganz anders spielen. Hier möchte ich nur aufzeigen wie man grundsätzlich Harmonien aufbaut und eine harmonische Begleitung dazu setzt. Eine Klavierbegleitung oder ein Bass können natürlich andere Noten spielen, als ein Akkord vorgibt. Beispiele finden sich in der Musik dazu sehr häufig. Hier muss man aber ein sehr gutes Noten-u. Harmonieverständnis haben, um dies zu realisieren und keine Disharmonien zu erzeugen. Da wir gearde davon sprechen, möchte ich im nächsten Beispiel aufzeigen, was passieren kann, wenn man sich in der Begleitung gänzlich vertut:

Disharmonien

Im nachfolgendem Beispiel bleibe ich bei den Akkorden von oben, nämlich A-moll, D-moll und C. Allerdings spiele ich hier jetzt den Bass im A-moll Akkord nicht auf A sondern auf H, im D-moll Akkord nicht auf D sondern auf C und im C Akkord nicht auf C sondern auf D. Ich erzeuge somit Disharmonien, denn ich spiele Bassnoten, die im Akkord gar nicht vorkommen:

Vielleicht mag es das eine oder andere ungeübte Ohr geben, was die Disharmonie hier nicht sofort heraushört, allerdings im nächsten Beispiel sollte es ganz klar werden:

Oh Gott… schauder… also spätestens hier sollte klar werden, dass der Komponist nichts von Harmonielehre versteht. Zugegeben, ich habe hier ein wenig übertrieben. Aber nur so wird deutlich, was ich hier zum Ausdruck bringen möchte: Ein Aufbau von Harmonien oder eine Komposition für mehrere Instrumente unterliegen nunmal bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die in der Harmonielehre strikt vorgegeben sind. Es gibt Abweichungen, klar, aber die grundlegenden Vorgaben sollten schon beachtet werden.

Ich hoffe, Du hattest hier ein wenig Spaß auf der Seite und hast vielleicht das eine oder andere mitnehmen können. Ich würde mich sehr freuen.


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Erstellt am 3. März 2017 - zuletzt aktualisiert am 24. April 2019
5.00

Originale umgearbeitet

Kreatives und experimentelles Umarbeiten von bekannten Werken

Aus großen bekannten Werken neue Stücke entstehen zu lassen ist sicher nicht einfach. Allerdings mit etwas Fantasie, den richtigen Noten und dem Quintenzirkel, entstehen völlig neue Hörerlebnisse. Durch Weglassen oder tauschen von Noten oder auch mehrfach veränderte Wiederholungen, können sehr interessante Ergebnisse erzielt werden, wobei das Augenmerk möglichst darauf liegen sollte, das Original nicht allzu sehr zu verfremden.

Wichtiger Tipp für’s Nachspielen und Veröffentlichen vorhandener Kompositionen: Beim Arbeiten mit Stücken von fremden Komponisten ist es sinnvoll, vorher die Urheberrechte zu klären. Ggf. sind die Stücke sogar gemapflichtig. Von daher beschränke ich mich nur auf Stücke, wo der Komponist bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben ist.

Viel Spaß beim Hören  und Träumen.

 Johann Pachelbel (1653–1706) – Kanon in D Dur

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Erstellt am 18. Oktober 2016 - zuletzt aktualisiert am 22. Januar 2020
3.58

Eigene Projekte

Der Quintenzirkel als Kompositionsgrundlage, geht das? Na klar. So möchte diese Seite ein wenig zum Basteln und Experimentieren mit Akkorden und vielleicht sogar als Kompositionshilfe anregen.

mehr Text anzeigen (klicken)

Der Quintenzirkel ist, aus meiner Sicht, nicht nur eine rein theoretische Tabelle, sondern er kann auch zur Kreativität ermuntern einem sehr schönen Hobby nachzugehen.
Anhand meiner eigenen Kompositionen möchte ich aufzeigen, wie relativ einfach man mit dem Quintenzirkel kreativ werden und Musik machen kann. Die neusten Stücke sind immer oben, nach unten wird es historischer 😉 Die untersten Stücke sind allesamt zunächst in den frühen 90ern auf einem Atari ST 1040, einem kleinen MIDI-Keyboard, dem Synthesizer Roland D 110, dem Quasimidi Quasar, der Chorusmaschine Roland VP 70 und dem Effektgerät Boss SE 50 entstanden. Als Sequenzer kam Cubase 1.0, eben für Atari zum Einsatz. In den darauffolgenden Jahren verbesserte sich das PC Equipment, die Cubase Versionen wechselten und dann kamen endlich die Instrumenten-Plugins für Cubase. Da eröffneten sich Welten… bis heute. Mehr über die Plugins auf der Seite Sounds & Plugins.

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Bitte bedenke, dass nachfolgende Stücke dem Urheberschutz unterliegen. Wenn Dich ein Stück interessiert, bitte ich um Kontaktaufnahme.

Viel Spaß beim anhören 🙂

Trancepheres (Beschreibung)

August 2019. Mal etwas für die gute Laune in Es-Dur/C-moll. Ein tanzbares Stück welches in die Richtung Trance geht und auch atmosphärische Elemente enthält. Daher der Name. Hier spielt übrigens ein Sample des “Vako-Orchestron” mit. Das Moog-Originalinstrument stammt aus ca. 1975 und fand in den frühen Werken von Kraftwerk häufigen Einsatz. Bekannt wurde das Instrument durch das Stück “Europa Endlos”, zu hören auf dem Album “Trans Europa Express” von 1977. Das war zu der Zeit eine technisch gut gelungene Lösung zur Erzeugung synthetischer Chöre. Und wer Klaus Schulze kennt (Tangerine Dream), dem dürfte der Basslauf sowie der Sound auch bekannt vorkommen. Erstmals kommt auch hier das “Blackhole” zum Einsatz, ein Hall-Plugin, welches extrem saubere Hallfahnen produziert. Neben verschiedenen Original-Samplebibliotheken und Kontakt-Bibliotheken, spiele ich dieses Stück hauptsächlich mit dem Nexus und dem Lethal. Tipp: Kopfhörer aufsetzen 🙂

Adoramus Lumine (Beschreibung)

August 2019. Dies ist mal von der Machart her, ein ganz anderes Stück von mir. Sowohl vom Arrangement, als auch von der Art der Instrumentation. Hier spiele ich mit insgesamt fünf vokalen Samplebibliotheken. Der vokale Anteil hat in diesem Stück die Priorität. Ebenso wie viele weitere akustische Samples. Dieses Stück ist was für den Kopfhörer, gewaltige Chöre, feinste Nuancen und ruhige Passagen im Wechsel. Allerdings ein bisschen Synthese muss ein 😉 Die Schwierigkeit hier war das Abmischen. Flüsternde Stimmen sind nun mal leiser als ein 40 köpfiger Chor. Ich denke, ich habe hier eine gute Balance gefunden.

Magic Fields – Remix 2019 (Beschreibung)

Juli 2019. Das Original ist fast ganz unten auf dieser Seite. Es wurde mal Zeit das Stück etwas umzuarrangieren und mit neuen Sounds zu versehen. Ein Teil der Melodie spielt ein Sample der Original Stratocaster. Auch kommen weitere Samples, wie Chöre, Streicher und Original Synthesizer der 80er Jahre vor. Die Synth-Sounds sind alle samt hybride Sounds.

Extendet Horizon (Beschreibung)

Mai 2019. Harmonien in C-dur mit einer Modulation nach F-dur und zurück. Allerdings so geschickt in einem Arpeggio versteckt, dass man es fast nicht wahr nimmt. Die tragende Melodie übernimmt der legendäre “Juno”, einer der Kultsynthesizer aus den 70er/80er Jahren. In diesem Stück habe ich bewusst die Klangsynthese in den Vordergrund gestellt und nicht mit Instrumentensamples gearbeitet. Ausnahmen hier sind eben der Juno und die klagende Stimme einer mystischen Frau…

Gregorian Harmony (Beschreibung)

April 2019. Ein kleines, kurzes Stück. Hier hatte ich als Idee gregorianischen Gesang im Hinterkopf. Daraus ist zwar jetzt kein großes Arrangement geworden, aber eine kleine Melodie, die wie ich finde, gut zum Titel passt.

Beyond The Mystery (Beschreibung)

März/April 2019. Der Titel ist beim Durchhören diverser mystischer Sounds entstanden. Jenseits des Mysteriums so mein Gedankengang. Gespielt wird dieses Stück mit 90 bpm in Es-dur, eine für die Stimmung passende Tonart. Für die Zukunft ist hier eine professionell besungene Version geplant.

Zeitreise (Beschreibung)

Januar 2019. Dieses Stück ist mein bislang schnellstes Stück mit 125 bpm. Warum Zeitreise? Hier mache ich einen Streifzug durch viele Instrumente die, rein historisch gesehen, unterschiedlichen Zeitepochen zuzuordnen sind. Abgesehen davon, lass ich das Stück fast so enden, wie es angefangen hat. Wie im richtigen Leben…

Klangmaschiene (Beschreibung)

11/12 2018. Dieses Stück ist nicht ganz so ernst zu nehmen. Ist es doch eine Homage an die Gruppe “Kraftwerk”. Gespielt mit dem Plugin “Synth-Werk”, was auch sonst?

Sonata – Remix 2018 (Beschreibung)

Im Original von ca. 1993, im November 2018 neu instrumentiert und geringfügig umarrangiert. Gespielt in A-Dur mit den beiden tragenden Akkorden Fism und Cism. 

Melancholie (Beschreibung)

Anfang 2017 habe ich dieses Stück angefangen, eigentlich aus einer recht melancholischen Laune heraus (daher auch der Name). Da sich in der Regel Launen auch verändern, obliegt dieses Stück deutlichen (gewollten) Schwankungen. Nun ja, es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich es fertig hatte.

Endless Time (Beschreibung)

2016/2017. Ein ruhiges Stück mit einer immer wiederkehrenden Akkordreihenfolge unterschiedlich interpretiert. Ideal zum Entspannen. Dies war in den frühen 90ern eines meiner ersten Stücke. Mittlerweile überarbeitet und vollkommen neu instrumentiert.

Die nachfolgenden Stücke sind alle aus meinen Anfängen. So etwa 1988 bis 2002.

So sind diese Stücke auch recht schlecht bis gar nicht abgemischt, bzw. gemastert. Die Sounds sind zwar in der Lautstärke angepasst und im Stereofeld platziert, aber es fehlt der Einsatz von Equalizern, Kompressoren, Limitern, Tubes etc. Viele Erkenntnisse kommen eben erst Jahre später. Vielleicht arbeite ich das mal nach, aber das ist ein enormer Zeitaufwand…

Meditiv

Der Titel dieses Stückes soll ein wenig an Meditation erinnern, ich mag solche Wortspielereien. Wie immer begann alles mit einer Akkordreihenfolge.

Sonata – Originalversion (Beschreibung)

Dieses Stück ist mein persönliches Lieblingslied. Die aller erste Akkordreihenfolge ist ca. 1993 auf dem Atari entstanden. Ich habe dieses Stück immer weiter “transportiert” über die Jahre hinweg. Weiter oben findest Du die aktuelle 2018er Version. Das Stück ist in der Tonart A-Dur gespielt und beinhaltet im Ursprung lediglich die beiden Akkorde  Fism und Cism, diese aber in verschiedenen Umkehrungen. Ja, Du liest richtig, das Stück besteht nur aus zwei Akkorden.

Magic Fields

Nature Of Silence

Silent Wave

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Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 22. Januar 2020
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