Der Quintenzirkel Quiz Ein kleiner Verständnistest

 Möchtest Du Dein Wissen testen?

Hier kannst Du es

Hast Du diese Webseite gut durchgearbeitet? Dann sollte dieser kleine Test (15 Fragen) kein Problem darstellen. Ein kleiner und lehrreicher Zeitvertreib rund um den Quintenzirkel, Noten und die Harmonielehre. Nahezu alle Antworten zu diesem Quiz findest Du auf dem Quintenzirkel selbst oder hier auf der Webseite. Also… beides gut studieren

Der Quiz ist zeitlich nicht limitiert, Du kanst Dir also ruhig Zeit nehmen. Wenn Du eine Antwort beantwortet hast, klicke auf den Button „prüfen“ und sieh Dir das Ergebnis an. Anschließend auf „weiter“ klicken. Zum Schluß siest Du Deine Gesamtauswertung wenn Du auf den Button „Quiz-Zusammenfassung“ klickst. Dauer ca. 5 – 10 min.

Viel Spaß dabei.




Erstellt am 25. Januar 2017 - zuletzt aktualisiert am 13. März 2017
5.00

Komponieren mit dem Quintenzirkel Grundlegende Erklärungen des Quintenzirkels für Tasteninstrumente

Der Quintenzirkel – eine runde Sache

Aller Anfang ist gar nicht so schwer

Mit dem Quintenzirkel beginnt das Grundverständnis der Harmonielehre. Anschaulich erklärt und mit vielen HörbeispielenÜberall im Text wo Du diese kleinen  findest, gibt’s was auf die Ohren. Und in der linken Navigation deutet dieses Symbol darauf hin. versehen, ist diese Webseite ideal geeignet für Schüler und (Hobby)Musiker. Aber auch „blutige Anfänger“ finden hier leicht verständliche und rudimentäre Informationen über den Quintenzirkel sowie Grundbegriffe der Harmonielehre, die im direkten Zusammenhang mit dem Zirkel stehen. Somit wird die Arbeitsweise des Quintenzirkels verständlich dargestellt, um den Einstieg in die Harmonielehre zu erleichtern. Jeder Interessierte fängt einmal an und dabei möchte diese Seite gerne helfen.

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 Kreativ und inspirierend

Diese Seite möchte auch gleichzeitig als „Akkordinformation“ dienen, wenn man mal beim Komponieren einen Akkord sucht oder zu einem Akkord die richtige Tonart. Hier werden die tonalen und musikalischen Zusammenhänge anschaulich verdeutlicht. Alle Akkordtabellen sind vertont, d.h. Du kannst die Akkorde auch hören, anstatt sie nur visuell wahrzunehmen. Damit wird die graue Theorie aufgelockert und vielleicht auch die Neugierde geweckt, mit Akkorden zu experimentieren und vielleicht sogar zu komponieren. So möchte diese Seite auch zur Kreativität und zum musikalischen Basteln mit dem Quintenzirkel ermuntern. Beispiele, wie so etwas gehen kann, findest Du an vielen Stellen dieser Seite.

 Den Spaß nicht aus den Augen verlieren

Eigentlich ist die Harmonielehre ja eine trockene und nicht weniger auch eine mathematische Angelegenheit. Es gibt aber auch sehr kreative Menschen die es verstehen, trotz aller Hürden, mit diesem Thema sehr gekonnt umzugehen. Auf der Facebook Seite von quintenzirkel.info triffst Du solche Menschen und wirst, so ganz nebenbei, über Aktualisierungen dieser Webseite informiert. Ich freue mich über ein „like“ wie auch über einen Eintrag ins Gästebuch.

Viel Spaß beim Lesen und hören.

Soziale Netzwerke

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Erstellt am 3. Juni 2016 - zuletzt aktualisiert am 22. April 2017
3.50

FAQ – Schnelleinstieg Schnell gefragt - schnell geantwortet

Kurz und knapp

Häufig gestellte Fragen

Als Schnelleinstieg ist diese FAQ-Kurzüberischt der am häufigst gestellten Fragen gedacht. Zum öffnen und bitte auf die jeweilen Fragen klicken.

Was ist ein Quintenzirkel?

Der Quintenzirkel ist für viele (Hobby)Musiker und Komponisten ein Hilfsmittel, um schnell einen Akkord in einer bestimmten Tonart zu finden. Der Quintenzirkel ist im Endeffekt nichts anderes als eine (runde) Tabelle, die eben über genau dieses Auskunft gibt. Siehe Kapitel: Beschreibung des Quintenzirkels

Wozu braucht man den Quintenzirkel?

Im Grunde genommen, wenn man einen Akkord innerhalb einer bestimmten Tonart sucht, oder eine visuelle Darstellung des Aufbaues und der Lage der Tonarten zueinander haben möchte. Man kann mit dem Quintenzirkel allerdings auch kreativ komponieren, siehe: Eigene Projekte als Kompositionsbeispiele

Wie benutzt man den Quintenzirkel?

Es gibt keine „Bedienungsanleitung“ für den Zirkel, denn die Benutzung hängt ganz von Deinen musikalischen Bedürfnissen ab. Ob Du nun „händisch“ mit dem Zirkel komponierst oder einen Akkord passend zu einer Tonart suchst, der Zirkel „sagt“ es Dir. Der Quintenzirkel ist eine Tabelle aus der man Werte, in diesem Fall Akkorde, ablesen kann. Der Zirkel selbst besteht aus zwei übereinanderliegenden Pappscheiben. Die obere Scheibe ist im Durchmesser kleiner als die Hauptscheibe. Auf dem äußeren Rand der Hauptscheibe befinden sich die Tonarten und auf der inneren (kleineren) Scheibe die darin befindlichen Akkorde. Nun kann man die obere Scheibe drehen (deswegen auch Zirkel) und die Schablone gibt nun nach und nach die Akkorde der jeweiligen Tonarten preis. Siehe Video im Kapitel „Beschreibung und Funktionsweise“.

Warum heißt der Quintenzirkel so?

Das Wort Quintenzirkel ist ein zusammengesetzter Begriff, welche die Logik der Sache in sich selbst birgt. Siehe Kapitel: Beschreibung des Quintenzirkels

Benötige ich zum Komponieren einen Quintenzirkel?

Nein, nicht unbedingt oder gar zwangsläufig. Es gibt viele Musiker die ihre Stücke ohne den Quintenzirkel komponieren. Diese Musiker haben das Gefühl für die Harmonien sozusagen im Blut. Ein Blues-Musiker aus New Orleans z.B. komponiert mit Sicherheit nicht mit einem Quintenzirkel. Beethoven hat seine Werke auch sicherlich nicht mit diesem Hilfsmittel geschrieben.

Für welche Instrumente gibt es den Quintenzirkel?

In der Hauptsache ist der Quintenzirkel für Tasteninstrumente gedacht. Es gibt ihn allerdings auch für die Gitarre. Der Unterschied liegt darin, dass beim Quintenzirkel für die Gitarre die Tabulatoren, sprich Griffmuster der Akkorde abgebildet sind, anstelle der (Tasten)Akkorde für eben Tasteninstrumente. Von der Sacher her, also der Harmonielehre, „funktionieren“ beide Zirkel identisch. Nur die Darstellung ist für die jeweilige Instrumentengruppe angepasst.

Woher bekomme ich einen Quintenzirkel?

Von diversen Online-Bestellmöglichkeiten mal abgesehen, bekommt man ihn in jedem guten Musikalien-Fachgeschäft. Dort wo man Noten erwerben kann, gibt es in der Regel auch einen Quintenzirkel zu kaufen. Ggf. kann man ihn dort auch bestellen. Der Preis liegt in etwa so um die 15 Euro.

Gibt es den Quintenzirkel als Software für den PC?

Nein, ich habe leider noch nichts adäquates gefunden. Jedoch findet man im Netz einige (kostenpflichtige) Programme zur Harmoniefindung.

Kann man bei Quintenzirkel.info einen Quintenzirkel kaufen?

Nein, da ich kein Onlinehändler bin. Ich verweise aber gerne auf meine diversen Affiliate-Programme. Unter nachfolgendem Link finden Sie eine direkte Möglichkeit die Zirkel zu erwerben:  Bestellmöglichkeiten Oder in der rechten Seitenleiste etwas weiter unten haben Sie ebenfalls Zugriff auf das entsprechende Affiliate-Programm. Bei der mobilen Ansicht müssen Sie bis ganz ans Ende scrollen.



Erstellt am 6. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 16. März 2017
4.79

Hörbeispiele Der Quintenzirkel ist ein tonaler Kreis

Akkordbildung mit dem Quintenzirkel

Hörbeispiele der Akkordbildung

Die folgenden Hörbeispiele sollen veranschaulichen, warum der Quintenzirkel eben genau so heißt. Der Quintenzirkel ist nicht nur in seiner Darstellung eine „runde Sache“, sondern auch inhaltlich. Anhand eines kleinen Beispieles möchte ich den tonalen Kreis verdeutlichen und somit die Logik, welche hinter dem Quintenzirkel steckt, näher bringen.

In unserem Beispiel hier beschränke ich mich auf die Tonart C-dur/A-moll. Dieses Beispiel soll hörbar die Stufenreihenfolge der Akkorde verdeutlichen. Wie auf dem Bild unten fängt man in einer beliebigen Tonart mit der ersten Stufe, der Tonika (Grundakkord), an. Nach der klassischen Reihenfolge der Harmonielehre geht es dann wie folgt weiter:

  • 2. Stufe (Moll-Subdominante)
  • 3. Stufe (Tonika-Gegenakkord)
  • 4. Stufe (Subdominante)
  • 5. Stufe (Dominant-Septime)
  • 6. Stufe (Paralleler-Mollakkord)

Auf die dazugehörenden Nebenakkorde der 5. Stufe habe ich hier aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken.

Notenbeispiel zur Akkordbildung
Akkord-Tonleiter

Die abgebildete Akkordreihenfolge „C-Dm-Em-F-G7-Am“ kannst Du Dir im nachfolgenden Player einmal anhören. Weil es irgendwie schöner klingt, habe ich diese kleine Akkordreihenfolge mit 3 Synthesizerflächen und Bass instrumentiert.

Wenn Du die Akkorde hintereinander hörst wirst Du feststellen, daß es – streng nach dem Quintenzirkel – akustisch einen „Kreis“ ergibt. Man kann ein Musikstück entweder wieder mit der Tonika enden lassen, oder aber mit der 6. Stufe, die einen „Tonika-Effekt“ ergibt. Dieses „Schema“ vollzieht sich innerhalb aller Tonarten und somit durch den kompletten Quintenzirkel.

Experimente mit Akkorden

Wenn man das oben erwähnte Schema einmal verstanden hat, regt der Quintenzirkel sehr zum Experimentieren an. Es können sich bereits durch das Austauschen und Umkehren von Akkorden interessante Harmonien entwickeln. Bleiben wir bei unserem Beispiel von eben und probieren nun einfach mal folgende („verdehte“) Reihenfolge: „C-Em-Dm-G7-F-Am“:

So schön und einfach kann Musik sein!

In diesem Beispiel habe ich die Akkorde G7 und A-moll in einer „Umkehrung“ gespielt. Das heißt, bei G7 habe ich die Note G von G4 auf G3 gesetzt und beim A-moll die Note E von E4 auf E3 gesetzt. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen, daß es beim Komponieren (fast) keine Grenzen gibt. Man kann die Akkorde nicht nur beliebig untereinander tauschen (erlaubt ist was gefällt), sondern man kann die Akkorde selber auch umkehren. Genauso können Sie einzelne Akkorde weglassen, keiner zwingt Dich, alle 6 Stufen in Deine Komposition mit einzubeziehen

Ich hoffe, ich habe mit dieser kleinen Bastelei Deinen Forschungsdrang geweckt. Wenn Du dieses „Experiment“ vertiefen möchten, wirf doch mal einen Blick in die Rubrik Eigene Projekte  Dort erkläre ich, wie man aus solch einer Bastelei ein ganzes Stück komponieren kann.



Erstellt am 4. Februar 2016 - zuletzt aktualisiert am 16. März 2017
4.00

Intervalle Das wohl grundlegendste Hilfsmittel in der Harmonielehre

Grundlagen – Intervalle

Die Intervalltabelle und die Abstände der Noten

Die Abstände zwischen den Tönen, bzw. Noten, nennt man Intervalle. Die Beizeichnungen der Intervalle sind lateinischen Ursprungs und heißen „primus“ für den ersten Ton, der zweite „secundus“, der dritte „tertius“ und so weiter. Im Deutschen heißen diese Intervalle:

  • Prim
  • Sekunde
  • Terz
  • Quart
  • Quinte (aha!)
  • Sexte
  • Septime
  • Oktave

Also können wir sagen, daß es sich bei einer Quinte um einen gewissen Abstand zwischen den Noten handelt. Um diesen Abstand nun genauer zu definieren, bedarf es einer kleinen Tabelle, der sog. Intervalltabelle:

Intervall Bezeichnung Halbtöne
 c-c  Prim (rein) 0
 c-Db  Kleine Sekunde 1
 c-d  Große Sekunde 2
 c-d#  Übermäßige Sekunde 3
 c-Eb  Kleine Terz 3
 c-e  Große Terz 4
 c-f  Quarte 5
 c-f#  Übermäßige Quarte 6
 c-Gb  Verminderte Quinte 6
 c-g  Quinte (rein) 7
 c-g#  Übermäßige Quinte 8
 c-Ab  Kleine Sexte 8
 c-a  Große Sexte 9
 c-Bb  Kleine Septime 10
 c-b  Große Septime 11
 c-c  Oktave (rein) 12

Demnach ist also eine Quinte der Bereich von 7 Halbtönen. Auf unseren Quintenzirkel bezogen bedeutet dies:

Geht man von der Grundtonart C-dur (c-e-g) 1 Quinte, nämlich 7 Halbtöne, nach oben, gelangt man zu G-dur (g-h-d). Das heißt, im Quintenzirkel „hangelt“ man sich immer nur 7 Halbtöne weiter oder zurück, um zur nächsten Harmonie der nächst höheren oder tieferen Tonart zu gelangen.

Wie man hier unschwer erkennen kann, liegen die übermäßige Sekunde mit der kleinen Terz sowie die übermäßige Quarte mit der verminderten Quinte und die übermäßige Quinte mit der kleinen Sexte auf den jeweis selben Tasten, nur die Notierung wird anders geschrieben. Hier kommen wir in das Kapitel der „Enharmonischen Verwechselung“. Doch dazu an dieser Stelle mehr.



Erstellt am - zuletzt aktualisiert am 16. März 2017
5.00