Originale umgearbeitet Mit den richtigen Noten und dem Quintenzirkel neue "Werke" schaffen

Kreatives und Experimentelles

Das Umarbeiten von bekannten Werken 🎧

Aus großen bekannten Werken neue Stücke entstehen zu lassen ist sicher nicht einfach. Allerdings mit etwas Fantasie, den richtigen Noten und dem Quintenzirkel, entstehen völlig neue Hörerlebnisse. Durch Weglassen oder tauschen von Noten oder auch mehrfach veränderte Wiederholungen, können sehr interessante Ergebnisse erzielt werden, wobei das Augenmerk möglichst darauf liegen sollte, das Original nicht allzu sehr zu verfremden.

Über die nachfolgenden Reiter sind verschiedene Stücke erreichbar. Es werden im Laufe der Zeit noch mehr werden, je nachdem, wie ich die Zeit dazu finde. Viel Spaß beim Hören 🎧 und Träumen 😊 Weitere Stücke werden sicher folgen.

"Canon in D-dur" von Johann Pachelbel (1653-1706). Manche Wiederholungen habe ich als Arpeggio gespielt, was so natürlich im Original gar nicht vorkommt. Dieses Stück soll als Beispiel dienen, wie man mit viel Spaß in der Harmonielehre den Quintenzirkel benutzen kann. Zunächst das "Original", wobei das Wort Original bitte nicht wörtlich zu nehmen ist. Es gibt auf YouTube dutzende Versionen von der Geige bis hin zur E-Gitarre. Ich habe mich für diese sehr schön klingende Version entschieden:

Auf YouTube anhören (neues Fenster)

Hier nun meine eigene Interpretation

Im Original von Ralph McTell aus dem Jahr 1974. Interessant ist hier, dass es zwei Versionen in der Notation gibt. Das Original ist in der Tonart E-Dur eine weitere Version gibt es in der Tonart F-Dur. Der Youtube-Link, den ich unten angegeben habe, macht dies sogar hörbar. Besonders schwierig ist dieses Stück für Klavier oder Keyboard (Synthesizer) umzusetzen, obwohl es von der Melodie her recht einfach ist. Die Akkordbegleitung besteht Im Original vollständig aus einem Arpeggio, welches mit der Gitarre gezupft wird. Da dieses Stück im Original nur mit Gitarre gespielt wird, wird es hier für die Tastenfraktion schwierig auch nur ansatzweise an den bekannten Klang heranzukommen. Also muss man gänzlich neue Wege gehen...

Zunächst das Original: Auf YouTube anhören (neues Fenster)

Hier meine eigene Interpretation

Dieses fantastische Klavierwerk ist eine Komposition des Südkoreanischen Musikers und Komponisten Yiruma. Das Stück wird in der Tonart As-Dur gespielt. Ab dem 57. Takt vollzieht siche eine Modulation auf die Tonart A-Dur, welches eine interessante Stimmung in das Stück bringt. Allerdings habe ich einige Noten weiterhin in As-Dur gespielt, weil ich nicht wirklich ein Freund von solch extremen Sprüngen bin (satte 7 Quinten).

Zunächst das Original: Auf YouTube anhören (neues Fenster)

Oder - für die Gitarrenspieler, hier eine erlesene Gitarreninterpretation des ebenfalls Südkoreanischen Musikers Sungha Jung Auf YouTube anhören (neues Fenster)

Hier meine eigene Interpretation

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